Was machen wir?
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Die ai Gruppe Miesbach beteiligt sich an verschiedenen Aktionen, die
von London initiiert werden :
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- Internationale Kampagnen, die ein Thema (z.B. Folter, Todesstrafe,
Verschwinden) oder ein Land betreffen, diese Kampagnen sind weltweit von
London koordiniert und zeitlich begrenzt (3 bis 6 Monate). Ziel ist ein
internationaler Druck, mit intensivem Briefeschreiben
und Öffentlichkeitsarbeit. Wir machen mit bei 3 oder 4 Kampagnen pro
Jahr (London organisiert ca. 8-10 Kampagnen pro Jahr). 2 oder 3 Mitglieder
beteiligen sich an der Kampagne, und treffen sich dann unabhängig von
der Gruppe.
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- Fallbearbeitung, eine oder mehrere Gruppen weltweit betreuen dann
jahrelang eine Person, Opfer von Menschenrechtsverletzungen, wie politische
Gefangenschaft, Verschwunden, oder versucht Informationen über solche
vermuteten Fälle zu bekommen ("Untersuchungsfall").
Die Mitglieder der Gruppe Miesbach sind im Moment mit so einem Untersuchungsfall
in Nordkorea beschäftigt, sie schreiben Briefe
um Informationen über die betroffenen Personen zu bekommen, und leisten
Öffentlichkeitsarbeit.
Früher wurden auch politische Gefangene von Miesbach aus betreut, davon
wurden einige freigelassen. Zwei Fälle von Folter bzw. polizeiliche
Gewalt in Rumänien wurden in Miesbach untersucht.
2007 betreuten wir auch Nasser Zarafshan,
Menschenrechtsverteidiger und Journalist aus Iran.
Dazu ist der Fall Abbas Lisani nach Miesbach
gekommen, wieder Iran, ein Menschenrechtsverteidiger der aserbaidschanischen
Minderheit. Ende 2008 ist Abbas befreit worden.
Im April 2009 2 Fälle: Mansour Ossanlu,
Gewerkschaftler aus Iran, und Justine Masika
Bihamba, engagierte Menschenrechtsverteidigerin aus Kongo (RD Kongo),
und 2010 ein Fall aus Frankreich, Lamba Soukouna
(alle mittlerweile nicht mehr betreut nach entlassung, verbesserung bzw.
suspendiert (Frankreich). In 2012 werden neue Fälle aufgenommen.
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- Regionale Aktionen, die eine bestimmte Region betreffen, für
uns der mittlere Osten. Ein Mitglied bereitet schnell Briefe
vor, wenn London ihn informiert, daß dort eine Aktion gestartet werden
soll (Hinrichtung, Folter, Prozesse, ...).
Innerhalb von wenigen Tagen sollten aus aller Welt viele Briefe dort ankommen,
um der betroffenen Person rechtzeitig zu helfen.
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- Monatliche Briefe für Mitglieder/Sympathisanten,
die sogenannten "monatliche Briefe gegen das Vergessen".
3 Briefe werden von uns vorbereitet, und an einen Kreis von ca. 60 Mitglieder/Sympathisanten
verteilt, die manchmal ihrerseits diese Briefe weiter verteilen. Weltweit
sollen so viele Leute wie möglich diese Briefe gleichzeitig schicken
um auf die betroffenen Regierung massiven Druck auszuüben.
Die 3 Fälle sind meistens Fälle, die individuell von einzelnen
Gruppen betreut werden, aber von dem wir eine Bewegung durch diese Masse
von Briefe erwarten.
Die Briefe können Sie downloaden, oder
nach Anmeldung per Email monatlich
bekommen.
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- Urgent Action, wobei ai Mitglieder innerhalb weniger Stunden für
einen Notfall (Todesstrafe, Verhaftung) mit Telegramm oder Fax reagieren
müssen.
Jährlich publizieren und verteilen wir einen Jahresbericht : vor 2009
bitte fragen, , 2009
(1,7 MB, DOC 1,7 MB,
PDF 1,1 MB, alle farbig),
2010 (1,2 MB,
DOC 1,2 MB,
PDF 1,2 MB,
alle farbig) und 2011
( 3 MB, PDF,
4,6 MB, alle farbig)sind online verfügbar.
Unser Bericht zu Rumänien
ist auch online zu sehen.
2002 war für uns ganz wichtig, wir sind nämlich 30 geworden. Dies
sollte gefeiert werden, mit entspr. Veranstaltungen, aber wir haben auch
an die Zeit vor uns auch nachgedacht. Entstanden ist die Serie "Spuren
im Land", leider nicht veröffentlicht, hier online
(und mit Farbe). Folgen sind dann jährlich in unsere Jahresberichte
dazu gekommen.
Die Broschüre (S/W, Folge 1-6) ist unter dem Titel
Spuren im Land, Menschenrechtsverletzungen
im "heutigen" Landkreis Miesbach
für 1,- € bei uns erhältlich.
Und natürlich werden wir 40 in 2012, da wird auch einiges passieren.